Zecken - was tun - abwehren, wie entfernen? Impfen?


Borreliose 300x häufiger: da hilft keine Impfung!

FSME: die Impfung schützt- vielleicht!

Besser abwehren mit natürlichem Bio-Mittel - von PANEON (hier klicken)

FSME ist in aller Munde - vor allem in der Werbung für die Zeckenimpfung.

FSME kann gefährlich sein, allerdings extrem selten. Nur einmal von 200 Bissen gibt es eine Infektion.

(Quelle: "netdoktor" https://www.netdoktor.at/therapie/impfung/zeckenimpfung-kein-schutz-vor-borreliose-6919032)

 

Das liegt unter Andrem daran, dass FSME durch ein gesundes Immunsystem erfolgreich bekämpft werden kann.

Eine Impfung kann schützen, das ist allerdings nie sicher.

Sicher ist, dass eine Impfung dem Immunsystem schadet, latente Krankheiten zum Ausbruch bringen kann und als  Nebenwirkung zu Allergien, Auto-Immunkrankheiten und Nervenleiden führen kann: hier klicken

Darum ist sorgsam abzuwägen, ob eine Impfung überhaupt sinnvoll ist, etwa für Waldarbeiter in einem Hochrisikogebiet.
Oder für unsere Haustiere, wenn sie täglich mit Zeckenbefall heimkommen.

ACHTUNG: Wenn allerdings geimpft wird, gibt es Vorsichtsmaßnahmen, die vor ansonsten häufigen Nebenwirkungen oder gar echten Impfschäden schützen: (hier klicken: Schutz vor Impfschäden)
 

Borreliose 300x häufiger - da hilft keine Impfung

Denn die Impfung schützt nicht gegen Borreliose, die 300 mal öfter vorkommt als FSME, und wenn richtig erkannt mit den passenden Antibiotika gut bekämpft werden kann. Durch die typische ringförmige Rötung der Bisstelle ist die Borreliose sehr gut erkennbar.


Wohlgemerkt: bitte keine Antibiotika "auf Verdacht", auch keine Fiebersenker, wenn nicht sicher ist ob es sich um eine bakterielle Infektion handelt. Denn die Fiebersener und Antibiotika, womöglich noch potenziert durch Kortison und Schmerzmitteln können sich bei eine Virusinfektion dramatisch auswirken.

Denn jedes Mal beim Einsatz von Antibiotika wird die Darmflora und damit die Körperabwehr geschwächt...
die EINZIGEN Waffen des Körpers gegen Viren ist nun mal das Fieber und eigene Antikörper.


Selbst bei bakteriellen Infektionen wie eben die Borreliose, wo Antibiotika sinnvoll sind: Es werden durch Antibiotika stets auch resistente Keime produziert (hier klicken). Diese müssen von der Körperabwehr mit klassischen körpereigenen Mitteln wie Fresszellen und Antikörpern sowie Fieber bekämpft werden.

 

Daher sind Fiebersenker auch bei Einsatz von Antibiotika nur bereitzulegen, nicht aber von Anbeginn an zu geben!
 

Nochmal: gefährliche Komplikationen können von vorschnellem Einsatz von Fiebersenkern, Antibiotika & Co kommen.
 


Im Detail: Von Zecken übertragene Krankheiten

Es gibt eine größere Anzahl - mitunter sehr gefährlicher - Infektion, die durch den Biss
einer Zecken (Gemeiner Holzbock) ausgelöst/übertragen werden können; bei uns
sind allerdings vor allem die folgenden zwei von Belang:
 

1. Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)
wird von Viren verursacht, die mit den Erregern des Dengue- und Gelbfiebers
verwandt sind. In 70% der Fälle bleibt die Infektion unerkannt, da es zu keinen oder nur
schwachen, schlecht zuzuordnenden Symptomen kommt. Bei 30% der Infizierten kommt
es nach ein bis zwei Wochen zu einem Ausbruch mit grippeartigen Symptomen. Dazu
können gehören: Kopf- und Halsschmerzen, Schmerzen / Probleme mit dem
Verdauungstrakt und Fieber. Von den Infizierten mit den grippeartigen Symptomen
erleiden etwa 50% eine Hirnhaut- und/oder Gehirnentzündung (Meningoenzephalitis), die
oft neurologische Folgeschäden hinterlässt.

 

Anmerkung: ACHTUNG! Diese gefährlichen Komplikationen kommen statistisch BESONDERS HÄUFIG vor, wenn bei grippeähnlichen Symptomen vorschnell zu Fiebersenkern, Antibiotika, Kortison und Schmerzmitteln gegriffen wird.

Diese Maßnahmen sind bei akuter Lebensgefahr sicherlich oft sinnvoll. Aber nicht immer auf Verdacht...
Wie bei anderen viralen Infekten wie Grippe oder Masern soll zuerst die Körperabwehr VOLL auf Touren kommen, denn Antibiotika helfen gegen Viren sowieso nicht und zerstören oft nur die Darmflora, die an der Abwehr stark mit beteiligt ist.

 

FSME ist primär in Süddeutschland und Österreich zu finden, dort sind etwa 5% aller Zecken
FSMEverseucht. Jedoch finden sich infizierte Zecken auch in lokal abgegrenzten Gebieten in
Ost- und Mitteldeutschland sowie anderen europäischen Ländern.

Achtung:
Oft wird empfohlen, wer in entsprechenden Gegenden häufig unterwegs ist,
"sollte daher über eine Impfung nachdenken".


Anmerkung, unser Tipp: „nachdenken“ sei erlaubt, für zB Waldarbeiter in einem Hochrisiko-Gebiet.

Viel wichtiger ist, bei auftretendem Fieber NICHT sofort zu senken sondern durch RUHE und sorgsames ZUDECKEN und SCHWITZEN dieses wirksame Abwehrmittel des Körpers WIRKEN zu lassen damit die Viren getötet werden. Durch Beobachten der Bissstelle kann erkannt werden, ob es sich ggf. um Borreliose handelt, siehe weiter unten im Text.

Fiebersenker zerstören mithin das BESTE und oft letzte Mittel des Körpers gegen Viren. Erst für Temperaturen deutlich über 40 Grad sollten Fiebersenker bereit stehen. Idealtemperatur ist 39-40 Grad! Ärzte, die „auf Verdacht“ Antibiotika geben und bei erhöhter Temperatur schon Fiebersenker und womöglich noch Kortison und Schmerzmittel verschreiben sind entweder falsch geschult, oder eben über die Gefahren des Fiebersenkens nicht genug aufgeklärt!

Wer durch richtiges Fiebern und Schwitzen die Viren besiegt hat, ist besser geschützt als mit einer Impfung.

 

Lyme-Borreliose: hier sind bei eindeutiger Diagnose Antibiotika durchaus angebracht!

Die Borreliose ist die Krankheit, die am Häufigsten durch Zecken übertragene wird;

Etwa 20% aller Zecken in Deutschland und Österreich tragen den Erreger in sich, jedoch findet man
den Erreger weltweit.

Da sie von Bakterien (den Borrelien) verursacht wird, kann - bei rechtzeitiger Diagnose - sehr gut mit den passenden
Antibiotika therapiert werden. Der Krankheitsverlauf von Borreliose variiert stark und zeigt verschiedene Symptome wie auch Zeiten bis zum Ausbruch.

Der Verlauf ist typisch in drei Phasen:
Mitunter nach wenigen Tagen, typischerweise aber nach zwei bis vier Wochen kommt es zu grippeähnlichen Symptomen. Meistens rötet sich die Haut rund um den Zeckenbiss; diese charakteristische Rötung breitet sich dann ringförmig aus, weshalb sie im Volksmund auch Wanderröte heißt.

Anmerkung: dadurch kann sie eindeutig erkannt werden und DANN sind die passenden Antibiotika selbstverständlich das Mittel der Wahl, falls das Schwitzen keine deutliche Besserung bringt.
 

Kritisiert muss nur das Geben von Antibiotika „auf Verdacht“ werden. Da speziell nach Zeckenbissen
dadurch eine Virenerkrankung noch verstärkt bzw. zu dramatischen Verlauf gebracht werden kann!

Drei bis sechs Monate nach der Infektion mit Borrelien kann es zu einem Vorschreiten der Erkrankung kommen, bei der es zu Nervenschmerzen, Lähmungen, Entzündung von Herz, Gehirn und Hirnhäuten oder des Rückenmarks kommen kann. Zudem können Hautveränderungen in Form von rötlich-blauen, kleinen Knötchen vorkommen.

Frühestens sechs Monate nach der Infektion - mitunter aber auch Jahre später - können entzündliche Gelenkbeschwerden (Lyme-Arthritis), besonders häufig an Knien oder Füßen, auftreten. Auch chronische Gehirn- und Rückenmarkentzündung (chronische Neuroborreliose) bis hin zu Lähmungen sind bei einem chronischen Verlauf möglich.
 

Schutz gegen Zecken
Schutz gegen Zecken bieten festes Schuhwerk, geeignete Kleidung und Duftstoffe.

(anm.: zB PANEON PROTECT, hier klicken)


Diese Duft- Abwehrmittel halten jedoch nur einige Stunden und sind daher regelmäßig neu aufzutragen.

Nach dem Aufenthalt in gefährdeten Gebieten sollte man den Körper, aber auch die Kleidung gründlich nach Zecken durchsuchen, die - solange sie nicht vollgesaugt sind - oftmals nicht leicht zu erkennen sind.

Besonders aufmerksam sollten Achseln, Ellbogeninnenseite und Kniegelenke untersucht
werden, sowie Leistengegend und Haaransatz.

Dort beißen Zecken besonders gerne, denn ihr Stechapparat kann nur dünne Haut durchdringen!

Zecken entfernen

Wer trotzdem von einer Zecke gebissen wurde, sollte schnell handeln, um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion gering zu halten. Von sogenannten Hausmittelchen ist jedoch dringend abzuraten!

• Niemals dürfen Zecken mit Öl, Nagellack, Klebstoff oder Lösungsmittel übergossen
werden. Dies führt dazu, dass das Tier den Inhalt seines Magen-Darm-Trakts teilweise in
den Biss erbricht und damit direkt Erreger in die Blutbahn des Wirts überträgt. Dies
geschieht auch beim Behandeln mit Feuer!

• Zecken haben keine Drehrichtung, daher ist es auch nicht sinnvoll sie zu drehen - weder
mit noch gegen den Uhrzeigersinn zu drehen! Zum Entfernen wird die Zecke mit einer Zeckenzange
oder feinen Zeckenpinzette möglichst nah an der Einstichstelle (direkt an der Haut) fest umschlossen.

Sobald die Zecke sicher gefasst ist, muss sie gerade nach oben aus der Haut gezogen werden.
Hierbei ist tatsächlich etwas Kraft notwendig, da der Zeckenspeichel nicht nur einen
Gerinnungshemmer sondern auch ein Sekret enthält, das wie - ein Klebstoff - die
Mundwerkzeuge fest mit der Haut verbindet. Anschließend ist die Bissstelle zu
desinfizieren!

Vor und nach dem Entfernen empfiehlt es sich, den Biss zu fotografieren und den
Zeckenbiss auch schriftlich zu dokumentieren, um bei späteren Problemen eine
Zuordnung zu erleichtern!

Zecken einschicken
Sollten Bedenken bestehen, dass die Zecke Träger der o.g. Erreger ist, kann sie nach der Entfernung zur
Klärung in ein Labor eingeschickt werden; allerdings ist ein falsch-negativer Befund (Infektion, obwohl
Entwarnung aus dem Labor) auf Grund der zahlreichen Erregerstämme in seltenen Fällen
möglich. Bei positivem Befund ist bei einem Arztbesuch zu klären, wie die nächsten
Behandlungsschritte aussehen.

Die sogenannten "Zeckenschnelltests" bieten aktuell nur eine Genauigkeit von etwa 95%
und sind damit keine optimale Alternative! Lediglich zum Camping oder in abgeschiedenen
Regionen sind sie als Ersatz denkbar.

Arzt aufsuchen
Fand der Biss in einem Risikogebiet statt, konnte die Zecke nicht vollständig entfernt werden
oder zeigen sich die oben beschrieben Symptome, Entzündungen oder Hautrötungen, dann sollte
umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Ansonsten sollte die Bissstelle über die nächsten Wochen und Monate beobachtet werden und bei
später auftretenden Entzündungen oder Hautrötungen ebenfalls der Arzt aufgesucht werden.

Dies gilt ebenfalls bei grippeähnlichen Symptomen oder starken, diffusen Beschwerden, die auf
eine beginnende Borreliose hinweisen können!



Bücher:
• Birgit Mehlhorn, Heinz Mehlhorn:

Zecken auf dem Vormarsch! Vorbeugung und Maßnahmen gegen Krankheitserreger.

• Norbert Satz:

Zeckenkrankheiten: Ein Ratgeber für Gesunde und Betroffene mit Beispielen von Patienten.

 


Fotonachweis: Photolia

Es gelten der Disclaimer und die Allgemeine Geschäftsbedingungen der PANEON GmbH (www.paneon.net ), Irrtum und Schreibfehler vorbehalten.

Powered by SSI